Wie geht es dem Kürmi in diesem Jahr

Kümerli_2020 (c) Fundación Sembrando Esperanza

Der Newsletter der FundaSe (Fundación Sembrando Esperanza) beschreibt die Situation vor Ort :

Einblicke ins Leben im Kürmi im Jahr 2020

Kürmi in El Alto – Kinderhaus und Bildungszentrum

Kinder in der Schule Kürmi in El Alto (c) Wolfgang Clees

In Bolivien ist extreme Armut eines der größten Probleme. Kinder und Jugendlichen leben z. T. auf der Straße und sind den Risiken sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung ausgesetzt. Dazu kommen Drogen-, Alkoholkonsum, Gewalt und vieles mehr, was die alltäglichen Lebensbereiche in Familien und Schule beeinträchtigt. Staat und Zivilgesellschaft kümmern sich nicht um den Verbleib der Kinder, deren Gesundheit, Ernährung, Hygiene, Schutz und Unterstützung der Familie. So besteht die Notwendigkeit mit alternativen Bildungszentren dieser Problematik entgegenzutreten. Diese Zentren, wie auch das Kürmi, nehmen diese Kinder auf und zeigen ihnen andere Perspektiven für ihr Leben.

Das Zentrum Kürmi, ein (auch) von St. Michael gefördertes Kinderhaus in E. Alto / Bolivien, engagiert sich bildungsbegleitend in weiteren folgenden Bereichen:

  • Workshops: Wir bieten Hilfe bei der Entdeckung und Entwicklung von Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen mit beruflicher Orientierung. Ebenfalls werden eine schulische Begleitung, ein angemessenes Umfeld für Hausaufgaben und eine Unterstützung des Lernens durch Methodenlehre angeboten. 2015 erweiterten wir diesen Bereich mit Workshops wie Tanzen, Backen und Gärtnern.
  • Gesundheit und Ernährung: Durch spielerische Aktionen oder Reflektion wird Weiterbildung in Ernährung und Gesundheit vermittelt. Denn nur gut versorgte und gesunde Kinder können auch gute schulische Leistungen vollbringen. 
  • Arbeit mit den Familien: In Gesprächsrunden reflektieren und analysieren Kinder und Jugendliche mit ihren Familien ihre Lebensrealität, um eine friedliche Bewältigung von Gewaltsituationen zu erreichen. In Krisensituationen wird professionell eingegriffen. Bei schwerwiegenden Fällen wird zusammen mit anderen Institutionen gearbeitet, um schlussendlich eine Lösung zu finden.

Rolando Lazarte, Geschäftsführer der Stiftung

Übersetzung: Bianca Schäufler, Freiwillige der Bolivienbrücke im Kürmi

Pastoralbüro St. Michael

Inselstraße 2
51545 Waldbröl

Öffnungszeiten des Pastoralbüros:

  • Montag: 15:00 bis 17:00 Uhr
  • Dienstag: 9:00 bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18.00 Uhr
  • Mittwoch: 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Donnerstag: 9:00 bis 12:00 Uhr
  • Freitag: 9:00 bis 12:00 Uhr

Informationen zu den Kontaktbüros:

Kontaktbüro Wiehl

Kontaktbüro Bielstein

Kontaktbüro Denklingen

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